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Bienenprojekt

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Nachbarn,                                                              

 

an unserer Schule wird nicht nur in den Klassenräumen und im Lehrerzimmer, sondern auch auf dem Schulhof bienenfleißig gearbeitet werden:

In eine Nische zwischen Aula und Johannesweg, also abseits der üblichen Spielbereiche der Kinder, zogen im Sommer 2015 Honigbienen ein.

 

Bereits an vielen Kölner Schulen werden erfolgreich Bienen gehalten. Ein Artikel dazu findet sich zum Beispiel auf der Homepage der Tageszeitung Die Welt (www.welt.de, Artikel “Die jüngsten Imker Kölns”).

 

Die Schulkonferenz der Johannesschule hat der Bienenhaltung zugestimmt.

 

Ich habe über einen mehrmonatigen Praxis-Kurs für angehende Imker bei Frau Dr. Pia Aumeier (Uni Bochum) besucht und werde bei der Betreuung der Schulbienen von einem erfahrenen Imker betreut und beraten.

 

Weiträumig wird mit einem Zaun ein Bereich abgetrennt, der von den Kindern nicht ohne Erlaubnis betreten werden sollte. Das Flugloch befindet sich in Richtung Hauswand, das heißt Kindergruppen mit einer Lehrkraft können sich nähern, ohne die Wächterbienen am Flugloch zu stören. Außerdem kann man durch das Fenster im Aulaflur das Flugloch aus der Nähe betrachten. Wenn die Arbeiterinnenbienen schwärmen, fliegen sie an der Hauswand einige Meter hoch und verschwinden dann in den umliegenden Gärten, da sich auf dem umliegenden Schulhof sowieso nahezu keine Blumen befinden.

 

Bienenvölker werden in Deutschland grundsätzlich auf Friedfertigkeit und nicht auf größten Honigertrag gezüchtet. Ein Bienenstich ist im Sommer überall möglich, wenn die Biene sich angegriffen fühlt. Das ist unangenehm, Bienen übertragen jedoch keine Krankheiten wie z.B. Zecken.

 

Die ersten Honigernten hatten wir im Frühsommer 2016. 

 

Bitte zögern Sie nicht, mich anzusprechen, wenn Sie noch Fragen haben.

 

 

Karin Bendiek                

Schulimkerin und Lehrerin der Johannesschule