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Die Johannesschule – eine KOALA-Schule

KOALA – das heißt: KOordinierte ALphabetisierung im Anfangsunterricht

 

Viele Kinder türkischer Herkunft kommen mit nicht ausreichender Sprachkompetenz in die Schule. Sie erhalten durch das Koaöa Projekt Unterstützung sowohl in der Sprachentwicklung als auch in ihrer "Bikulturalität". So sollen die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, ihre beiden Sprachen und Kulturen zueinander in eine positive Beziehung zu setzen, mit ihrer Zweisprachigkeit bewusst umzugehen und sie selbstständig weiterzuentwickeln.

 

Dies geschieht durch die Kooperation von Lehrkräften des Unterrichts in der Herkunftssprache (HUS) und des Regelunterrichts. Wichtig ist dabei die inhaltlich-methodische Koordination des Unterrichts in der Herkunftssprache und des Gesamtunterrichts. Der Unterricht im Klassenverband und Herkunftssprachenunterricht Türkisch finden räumlich getrennt statt. Zusätzlich gibt es gemeinsame Stunden, in denen die Türkischlehrerin z.B. mathematische oder sachunterrichtliche Themen unterstützend begleitet.

 

Wichtigste Ziele sind die Förderung von Sprachkompetenz und Beschleunigung des Schriftspracherwerbs sowie die Festigung der im Deutschen gelernten Laute und Buchstaben. Dabei unterstützt die Bewusstmachung und Klärung von soziokulturell verschiedenen Vorstellungsbildern. Besonders wichtig ist das Einbeziehen der emotionalen Dimension zur Steigerung von Motivation und Selbstwertgefühl durch die ganzheitliche Wahrnehmung der Schulanfänger/innen mit ihren beiden Sprachen und Kulturen.