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Einschulung 2021

 Einschulung 2021

Liebe Eltern,

 

eigentlich hätten wir Ihnen diese Informationen gerne persönlich in  unserer Aula präsentiert. Wir hätten einander kennlernen können und Sie hätten im Gespräch Ihre Fragen stellen können.

Leider werden wir das nicht mehr schaffen. Die wichtigsten Informationen schicken wir Ihnen nun auf diesem Wege.

Diese Themen sind schon vor dem Einschulungstag wichtig:

 

  1. Klassenbildung
  2. Feier der Einschulung
  3. Erste Schulwoche und zweite Schulwoche
  4. Schulfrühstück
  5. Hausaufgaben
  6. Anschaffungen
  7. Schulbuchfinanzierung
  8. Betreuung
  9. Bewegung

10. Soziales Lernen

  1. Förderung
  2. Ansprechpartner innen
  3. K-Zweig Ansprechpartner*in Bildungspaket
  4. Kommunikation
Einschulung unter Coronabedingungen
  1. Zur Klassenbildung:

Uns liegen 84 Anmeldungen vor. Daraus werden vier Klassen gebildet, davon 2 OGS-Klassen und 2 Klassen Katholischer Zweig.

Klasse 1a ist eine OGS – Klasse im Gemeinschaftsgrundschulzweig.

Klasse 1b ist gemischt aus Kindern, die die OGS besuchen und solchen, die mittags nach Hause gehen und ebenfalls im Gemeinschaftsgrundschulzweig.

Klasse 1c wird eine OGS – Klasse im Katholischen Zweig und Klasse 1d eine gemischte Klasse im Katholischen Zweig.

 

Jede Klasse wird von einer Klassenlehrerin geleitet. Bei Kolleginnen mit reduzierter Stundenzahl werden mehrere Fächer von weiteren Kolleginnen und Kollegen unterrichtet.

 

Bei der Aufteilung wurden weitestgehend Wünsche nach Gemeinschaftsgrundschulzweig und Katholischem Zweig berücksichtigt. Alle Kinder ohne OGS Platz wurden zusammengefasst, wobei G-Zweig und K-Zweig beachtet wurden.

Die Anzahl der Jungen und Mädchen war ein Kriterium und, wenn möglich, haben wir die Wünsche der Kinder erfüllt.

 

  1. Der Einschulungstag

Der erste Schultag ist ein ganz besonderer Tag im  Leben Ihres Kindes. Wir werden uns alle Mühe geben, ihn sehr schön zu gestalten.

Wie im vergangenen Jahr laden wir die Klassen einzeln auf den Schulhof ein. Die Kinder und Eltern der Klasse 1a kommen um 08.15 Uhr auf den Salamanderhof, um 09.15 Uhr die 1c, um 10.15 Uhr die 1b und um 11.00 Uhr die 1d.

Bitte kommen Sie am ersten Schultag nicht mit der großen Familie. Geschwister der Kinder sind willkommen. Laden Sie die Großeltern, Tanten, Onkel, Freunde und alle anderen Menschen, mit denen Sie feiern möchten, für den Nachmittag ein.

Bringen Sie bitte auch nicht gleich alle Gegenstände der Liste mit zur Schule – dafür ist in den anschließenden Tagen genug Gelegenheit.

 

  1. Die erste und zweite Schulwoche

Am Einschulungstag werden die Kinder nur etwa eine Dreiviertelstunde in ihrer Klasse sein.

An dem Freitag danach (20.08.2021) haben die Kinder vier Unterrichtsstunden. Sie starten also um 08.10 Uhr und haben um 11.45 Uhr Schulschluss. An diesem Tag erhalten sie auch ihren Stundenplan.

Ab der nächsten Woche wird nach Plan unterrichtet, meist ebenfalls vier Unterrichtsstunden. An einem Tag haben die Kinder wahrscheinlich fünf Stunden. Dann endet der Unterricht um 12.45 Uhr.

Alle OGS Kinder werden direkt nach dem Unterricht an der Klasse abgeholt.

  1. Schulfrühstück

Schultage machen hungrig. Damit die Kinder gut in den Tag starten, müssen sie vor dem Unterricht gefrühstückt haben. Und sie müssen ein angemessenes Frühstück mitbringen: Bitte geben Sie den Kindern eine Wasserflasche mit (keine süßen Getränke!). In der Frühstücksbox sollen die Kinder ein sättigendes, belegtes Brot und etwas Obst oder Gemüse mitbringen. Stark gesüßte oder sehr salzige Nahrungsmittel gehören nicht in die Frühstücksbox.

Bitte erinnern Sie ihr Kind nach der Schule daran, die Frühstücksdose zum Reinigen aus der Schultasche zu holen.

 

  1. Schulisches und häusliches Lernen

Lernen findet dann effektiv statt, wenn es auf den Tag verteilt erinnert wird. Besonders schnell gelingt es, wenn eine aus dem Unterricht entstehende Hausaufgabe erledigt wird. OGS-Kinder sollen die Hausaufgaben in ihrer Lernzeit erledigen.

Kinder lernen dann gerne, wenn die Arbeit gewürdigt wird. Sie sollten die schulischen Aufgaben Ihres Kindes möglichst täglich ansehen und sich mit ihm an seinen Lernerfolgen freuen. Wenn Sie darin Fehler entdecken, geben Sie bitte eine Rückmeldung an die Klassenlehrerin. Es ist unmöglich, immer alle Aufgaben bei allen Kindern im Blick zu haben – das gilt auch für die Lernzeitenbetreuung in der OGS, wenn in kleineren Gruppen gelernt wird. Fehler sind wichtige Lernanlässe. Besprechen Sie mit der Lehrerin, wer wann mit dem Kind über Korrekturen spricht, damit es nicht die Lust an der Arbeit verliert und sich gerne auf Verbesserungen einlässt.

Wichtig ist auch die Kontrolle der Mappen auf nicht abgeheftete Blätter – auch das gehört zum Lernen.

Besonders wichtig ist die gelbe Mappe, in der Sie die Informationen und Elternbriefe finden.

 

  1. Anschaffungen

Mit diesem Brief bekommen Sie auch die Liste der benötigten Materialien zugeschickt. Bitte achten Sie beim Kauf nicht auf die Menge der Stifte oder die Dicke der Federmappe. Kaufen Sie robuste und qualitativ hochwertige Gegenstände. Schreiben Sie auf jeden Gegenstand den Namen Ihres Kindes, auch auf die Turnschläppchen, den Spitzer, den Radiergummi, die Schere, jeden Stift… Auch gute Kleidung sollte mit dem Namen versehen werden. Viele Gegenstände werden von vielen Kindern gleich mitgebracht. Damit ein verlegter Stift seinen Besitzer wiederfindet, muss er dessen Namen tragen. Die Materialien sollen Ihr Kind eine lange Zeit begleiten. Daher sollte es von Anfang an auf  pfleglichen Umgang achten.

 

  1. Schulbuchfinanzierung

Einen Teil der Schulbücher und Arbeitshefte wird vom Land NRW durch die Lehrmittelförderung finanziert. Der Rest muss von den Eltern durch einen Eigenanteil bezahlt werden. Die Bestellung der Schulbücher und Arbeitshefte erfolgt durch die Schule, damit zum Start alle Kinder ihre Bücher erhalten. Beim ersten Elternabend wird dafür der Betrag von 25,00 € eingesammelt. Weitere 20,00 € werden für Materialien eingesammelt, die von den Klassenlehrerinnen für den Start gesammelt bestellt werden.

 

  1. Betreuung

Einen großen Teil der Kinder konnten wir schon zum Start mit einem OGS-Platz versorgen. Wenn Sie noch nicht bedacht wurden, melden Sie sich bitte mit den nötigen Unterlagen beim Turnverein Höhenhaus. Wer einen dringenden Bedarf nachweist, kann möglicherweise im Herbst noch einen Platz erhalten.

Die OGS-Kinder werden in den ersten Wochen von den Betreuungspersonen in der Klasse abgeholt. Sie essen gleich nach dem Unterricht zu Mittag. Nach einer kleinen Bewegungspause werden die Hausaufgaben in einer begleiteten Lernzeit erledigt. Der Nachmittag in der OGS bietet den Kindern eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten.

 

  1. Bewegung

Lernen und Bewegung gehören zusammen. Daher erleben die Kinder besonders im ersten Schuljahr im Wechsel zwischen Lernen im Sitzen und Lernen in Bewegung. Kurze Spiele zwischendurch sorgen dafür, dass anschließend wieder konzentriert gearbeitet werden kann. Drei Sportstunden pro Woche sind vom Lehrplan vorgegeben und werden an unserer Schule auch erteilt. Die Pausen bieten natürlich auch  Gelegenheit zu vielfältiger Bewegung. Auf beiden Schulhöfen laden Ausleihgeräte zum Spiel ein.

 

  1. Soziales Lernen

Wenn Kindern lernen, sollen sie keine Angst haben. Unsere Schule legt großen Wert auf ein friedliches Miteinander. Dafür trainieren die Kinder in jedem Jahr das Programm „Gewaltfrei lernen“. In einigen Wochen werden die Kinder mit der „Stopp-Regel“ klar machen, dass sie nicht geärgert werden wollen. In Konflikten können sie mit Wiedergutmachungen Frieden schließen. Eine Mediatorin und ein Mediator von der Organisation „Seniors in school“ helfen zerstrittenen Kindern wieder zueinander zu finden.

 

  1. Förderung

Üben Sie in den nächsten Wochen mit den Kindern bitte den Schulweg – möglichst zu Fuß! Orientierung ist für Kinder ein ganz konkreter wichtiger Schritt ins Leben. Kinder kommen in der Schule gut zurecht, wenn sie schon leise sein können – wenn sie schleichen und flüstern können. Auch das lässt sich schön vor Schuleintritt üben. Wichtig ist auch, dass Kinder aufeinander Rücksicht nehmen und warten können. Bei mehr als 20 Kindern, kann die Klassenlehrerin nicht allen gleichzeitig zuhören. Wer warten kann, ist klar im Vorteil. Auch das Einhalten von Regeln, sollten die Kinder schon mit Eintritt in die Schule beherrschen.

 

  1. Ansprechpartner*innen

Die Kinder, die in diesem Jahr eingeschult werden, haben neben der Klassenlehrerin einen weiteren wichtigen Begleiter und Ansprechpartner: Herr Schmid ist als Schulsozialpädagoge in allen ersten Klassen besonders für Diagnostik und Förderung zuständig.

Für den Katholischen Bekenntniszweig ist Frau Hey-Wieners Ansprechpartnerin. Sie koordiniert die Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche.

 

  1. Kommunikation

Besonders in der ersten Zeit werden Fragen aufkommen und manchmal Unklarheiten auftauchen.

Bemühen Sie sich, alle Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Schule positiv zu gestalten, also respektvoll und geduldig. Morgens vor dem Unterricht können Lehrkräfte unmöglich Elterngespräche führen. Natürlich sollten Sie bald nachfragen, wenn etwas irritiert. Aber schreiben Sie uns möglichst eine Mail oder bitten Sie im Sekretariat um einen zeitnahen Anruf durch die Lehrerin.

Fragen Sie Ihre Kinder, was schön war in der Schule, damit es das als den  Normalfall erlebt.

Seien Sie durch Geduld, Vertrauen und Verständnis ein gutes Vorbild.

Gestalten Sie schulische Veranstaltungen aktiv mit, damit Ihr Kind auch einen Anreiz hat, Schule mitzugestalten.

 

 

Wir freuen uns mit Ihnen auf einen schönen Schulstart!

Spaß in der AG
In der Klasse