Test - Test - Test

Köln, den 24. November 2021

 

Testkonzept Johannesschule, Köln-Höhenhaus

 

Zielgruppen

 

Kinder

Alle Kinder werden zweimal pro Woche im Rahmen einer Lolli-Pool-Testung getestet.

Wenn ein Kind am Unterricht nicht teilgenommen hat, darf es erst mit einem amtlichen Test wieder am Unterricht teilnehmen. Dieser Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

 

Personal

Obwohl alle Lehrkräfte zwei- bis dreimal geimpft sind, testen sie sich regelmäßig mit Selbsttest.

(Nicht geimpfte Mitarbeiter*innen müssen sich täglich unter Aufsicht testen.)

 

Ablauf Testung Lolli-Test

Alle Abstriche (die Lollis) einer Schulklasse werden in einem Pool gesammelt. Die Kinder lutschen 30 Sekunden auf einem Wattetupfer. Die verwendeten Tupfer (Lollis) werden dann in einem Röhrchen (Pool) gesammelt. Dieses Röhrchen wird verschlossen und mit Hilfe eines aufgeklebten Strichcodes beschriftet. Es gibt somit nachher ein Testergebnis des Pools und nicht jeder einzelnen Person.

 

Ablauf bei positivem Testergebnis im Pool

Die Testungen werden am Morgen des Abholtages durchgeführt und die Röhrchen an einem zentralen Punkt gesammelt.

Für jeden Pool ist die Klassenlehrerin die Ansprechperson. Sie muss anhand einer Liste nachvollziehen können, welche  Schüler*innen nebeneinander gesessen haben. Im Falle einer Abwesenheit übernimmt das eine Vertretungskraft.

 

Im Falle eines positiven Ergebnisses im Pool informiert das jeweilige Labor die Corona-Beauftragten der entsprechenden Schule und das Gesundheitsamt. Dies sollte in der Regel bis spätestens 20 Uhr am selben Tag geschehen. Die Corona-Beauftragten informieren die entsprechende Ansprechperson des positiv getesteten Pools. Diese setzt eine SMS / Telefon / E-Mail Kette für die Information an die Erziehungsberechtigten der Kinder bzw. an die betroffenen Mitarbeiter*innen des betroffenen Pools in Gang.

 

Die entsprechenden Schüler*innen des positiven Pools dürfen vorerst nicht in die Schule kommen. Dies gilt auch für die Schüler*innen der Lerngruppe, die sich nicht haben testen lassen. Die Nachtestung dieses Pools geschieht am selben Abend oder am nächsten Morgen zu Hause mit Hilfe des Einzeltest-Lollis. Die Kinder lutschen dort unter Anleitung ihrer Eltern an dem Tupfer. Dieser wird einzeln in ein beschriftetes Röhrchen verpackt, anschließend von den Eltern bzw. von einer vom zu testenden Mitarbeiter*in benannten Person bis 08:30 Uhr in die Schule gebracht. Von dort werden die Einzeltupfer aller Schüler* des betroffenen Pools ins Labor transportiert und untersucht. (Jedes Kind  bekommt dafür also einen Einzeltest-Tupfer für zu Hause, der nur im Falle einer positiven Pool-Testung zum Einsatz kommt.)

 

Die Klassenlehrerinnen oder die Erziehungsberechtigten registrieren die Kinder jeweils online für die Nachtestung. Bei dieser Registrierung wird ein Code generiert, den die Betroffenen oder die einsammelnde Person jeweils auf die Probe schreiben bzw. kleben.

 

Nach der Auswertung des zweiten Tests steht fest, wer aus dem Pool betroffen ist. Diese Rückmeldung gibt das Labor dann an das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt wird die betroffenen Schulen und die betroffenen Personen über das weitere Vorgehen informieren.

 

 

Corona-Beauftragte

Im Falle einer positiven Testung kontaktiert das Labor die Corona-Beauftrage (Schulleitung).

Die Ergebnisse der Einzeltests sollten durch das Labor im Regelfall bis abends um 20:00 Uhr an dem Tag der Abgabe der Einzeltests an das Labor an die Eltern gemeldet werden. Die Schulleitung wird am folgenden Tag zwischen 6.00 und 7.00 Uhr mit einer Liste über das Gesamtergebnis informiert.

Erst dann kann sie gemeinsam mit der Klassenlehrerin und der OGS-Leitung entscheiden, welche Kinder sich mit in Quarantäne begeben sollten.

 

Müllentsorgung

Jener Müll, der im Rahmen der Testdurchführung anfällt, kann laut Angaben des Labors über den Verpackungsmüll bzw. den Restmüll entsorgt werden.

 

Gesundheitsamt – Anordnung einer Quarantäne

Ende November 2021 hat das Gesundheitsamt nicht mehr die personellen Ressourcen, um alle quarantänepflichtigen Kinder entsprechend zu informieren.

Die Eltern werden durch die Schulleitung, bei zu hoher Belastung durch die Klassenleitung informiert.

Die Dauer der Quarantäne beträgt für positiv getestete Kinder 14 Tage. Kinder, die neben diesem Kind gesessen haben, können nach fünf Tagen „freigetestet“ werden.

Unsere Erfahrung zeigt in Einzelfällen, dass sie teils erst nach diesem Zeitpunkt erkranken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fragen zum Lolli-Test?


Wie oft werden die Kinder getestet?

Jede Schülerin und jeder Schüler wird zweimal pro Woche in der Schule getestet, je nach Lerngruppe Montag und Mittwoch bzw. Dienstag und Donnerstag. Freitag ist testfrei, außer, wenn ein Pool positiv war und eine individuelle Nachtestung erforderlich wird (siehe dazu auch Punkt 5 „Positivtestung & Poolauflösung).

 

Was passiert, wenn ein Kind am Testtag fehlt?

Wer am Tag nach einem Testtag erst wieder in der Schule erscheint, wird mit dem Nasentest nachgetestet.

 

Wie läuft ein Test ab?

Bei der sog. „Lolli-Methode“ „lutschen“ die Schülerinnen und Schüler 30 Sekunden an einem Abstrich-Tupfer wie an einem Lolli. Die Proben einer Lerngruppe werden in sogenannten „Pools“ (also zusammen in ein dafür vorgesehenes Gefäß) zusammengeführt, von Fahrerinnen und Fahrern in den Schulen abgeholt und in kooperierenden Laboren in Form einer Standard-Pool-PCR-Testung ausgewertet. Einen kindgerechten Erklärfilm sowie informatives Begleitmaterial finden Sie auf der Seite des Bildungsportals.

(https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests).

 

Gibt es Maximalgrößen für die Pools, d. h. eine maximale Gruppengröße?

Die maximale Anzahl der in einem Pool zusammenzufassenden Tupfer beträgt ca. 20. Die genaue Anzahl der Tupfer, d.h. Poolgröße, ist jedoch individuell mit dem zuständigen Labor abzusprechen.

 

Erhöht die gleichzeitige Probenentnahme in einer Klasse nicht die Ansteckungsgefahr?

Nein, es besteht keine erhöhte Ansteckungsgefahr, da bei einer so kurzen Dauer der Probeentnahme kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

 

Funktioniert die Lolli-Methode zuverlässig?

Ja. Die Lolli-Methode wurde im Institut für Virologie der Uniklinik Köln entwickelt und validiert.

 

Darf man vor der Entnahme der Probe gefrühstückt haben?

Im Rahmen der Validierung der Methode durch das UKK wurden verschiedene Zeitpunkte der Probenentnahme untersucht. Es macht für die Sensitivität keinen Unterschied, ob die Proben vor dem Frühstück oder eine Stunde danach entnommen werden.

 

Was passiert bei einem Positiv-Testergebnis in einem Pool?

Wenn ein Pool positiv getestet worden ist, erfolgt bis spätestens 6.00 Uhr des Folgetages eine Benachrichtigung durch das Labor an die Schule (entweder die Schulleitung oder eine andere beauftragte Person) für sämtliche Schülerinnen und Schüler, die dem positiv getesteten Pool zuzuordnen sind. Diese Schülerinnen und Schüler bleiben in häuslicher Isolation. Für eine Pool-Auflösung im Fall eines positiven Pools entnehmen die Eltern am nächsten Morgen zu Hause eine erneute „Lolli-Probe“ und bringen diese in die Schule, von wo die Einzel-PCR-Proben abgeholt und an das kooperierende Labor gebracht werden.  Ausnahmeregelungen für Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Körperliche und motorisch Entwicklung sowie Geistige Entwicklung sind vorgesehen.

 

Wie ist mit Nachtestungen zu verfahren, die auf einen Freitag fallen?

Die Laborabholung findet auch freitags statt.