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Lockdown Februar 2021

 

Köln, den 28.04.2021

 

Konzept für das schulische und häusliche Lernen unter Coronabedingungen

ab dem 26.04.2021

 

Inhalt

 

1

Würdigung

2

Start nach dem 23.04.2021 im Distanzunterricht

3

Rahmenvorgaben des Ministeriums für Schule vom 12.02.2021

4

Schulische Voraussetzungen

5

Teilnahme an der Notbetreuung

6

Notwendige Kompetenzen für erfolgreiches Lernen im Distanzunterricht

7

Abläufe

8

Kommunikation im Distanzunterricht

 

 

 

 

 
  1. Würdigung:

 

Seit zwei Monaten arbeiten wir mal im Distanzunterricht, mal im Wechselunterricht.

 

Wir sehen die großen Anstrengungen, mit denen die Eltern und andere Unterstützer*innen die Kinder beim Lernen unterstützen. Dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle danken und Ihre Arbeit wertschätzen! Viele von Ihnen leisten die Lernbegleitung des Schulkindes neben der Arbeit und der Betreuung weiterer Kinder. Dies ist eine hohe Leistung!

Die Schulleitung bedankt sich auch bei den Klassenlehrerinnen, die ihre Kinder nicht in der gewohnten Umgebung mit vertrauten Lernformaten in einer geeigneten Tagesstruktur unterrichten dürfen. Die Kolleginnen lernen gerade selbst sehr viel, um möglichst allen Anforderungen zu genügen. Wir haben hohen Respekt vor der Anpassung an ein vollkommen neues Arbeiten. Besonders die immer schnellere und detailliertere Einarbeitung in den Unterricht mit Digitalen Medien ist beeindruckend.

Die in der Schule mit den Kindern lernenden Betreuer*innen aus dem Kollegium und dem OGS – Team zeigen täglich großes Geschick  bei der Organisation sehr unterschiedlicher Kinder mit verschiedenen Launen und Lernaufgaben. Sie ziehen morgens mit einem Stapel iPads in ihnen teils wenig vertraute Lernräume und arbeiten dort mit großem Engagement. Das Einloggen vieler Kinder aus verschiedenen Klassen in ihre Zoomzeiten ist eine große Herausforderung.

Liebe Kinder: Euch vergesse ich nicht – ihr seid weiterhin die Hauptleidtragenden der Situation. Egal ob ihr zuhause oder in der Schule arbeitet – ihr vermisst die anderen Kinder, die Lehrerin, die gewohnte Umgebung, den vertrauten Tagesablauf. Mit Euch hoffen wir auf eine schnelle Rückkehr zum Schulalltag!

 

Wir freuen uns auf Euch!

 

Aktuelle Information: Seit dem 26.04.2021 läuft wieder Distanzunterricht und  Notbetreuung.

 

 

HINWEIS: Im Umkreis von150 Metern um Schulen herum herrscht Maskenpflicht!

 

  1. Weiterarbeit ab dem 26.04.2021 im Distanzunterricht

 

Die Rahmenvorgaben aus dem Ministerium finden Sie unter diesem Link:

 

https://www.schulministerium.nrw/startseite/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-26-april-2021

 

Ab Montag, den 26.04.2021 geht es mit Distanzunterricht weiter.

Eine Notbetreuung ist eingerichtet. Es bleibt bei – Medizinischen Masken für Kinder und medizinischen Masken für Personal, - Händewaschen, - Abstand (1,5 Meter) und Lüften. Zweimal wöchentlich werden alle Personen verpflichtend in der Schule mit dem Nasenabstrich-Test getestet (gilt auch für die Zeit des Wechselunterrichts).

Kinder mit Krankheitssymptomen jeder Art müssen zuhause bleiben!

 

Anmeldeformulare für die Notbetreuung finden Sie im Foyer. Sie werden an die Schulleitung gemailt oder zurückgegeben.

 

Sollten Sie Ihr Kind auch zuhause betreuen können, schicken Sie es nicht in die Schule!

 

 

  1. Rahmenvorgaben des Ministeriums für Schule vom 12.02.2021 (keine Änderungen)

 

Verpflichtung zum Lernen:

Das Lernen im Distanzunterricht gilt seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 als gleichgesetzt. Daher ist die Arbeit an den vom Kollegium gestellten Aufgaben verbindlich.

 

Leistungsbewertung:

Die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen werden – unabhängig davon, ob das Kind zuhause oder in der Notbetreuung arbeitet – gewertet wie im Regelunterricht erbrachte.

 

  1. Schulische Voraussetzungen:

 

Personaleinsatz:

Das gesamte Kollegium für schulische Aufgaben an der Johannesschule ist voll einsatzfähig. In der Zeit des Distanzunterrichts mit Notbetreuung (12. – 16.04.2021 und ab dem  26.04.2021) stellen die Klassenlehrerinnen die Aufgaben für alle Kinder. Die Betreuung der Kinder in der Notbetreuung der Schule obliegt vormittags Fachlehrkräften ohne Klassenleitung, den Kolleg*innen der Schulsozialpädagogik und Sozialarbeit sowie Kolleginnen aus dem OGS-Team.

 

Hygieneregeln:

Das schulische Hygienekonzept hat weiterhin Gültigkeit. Die Kinder dürfen nur symptomfrei zur Schule kommen. Sie waschen sich regelmäßig die Hände, müssen (außer während der Mahlzeiten) konsequent die Medizinische Maske tragen. Die Kontakte sind jederzeit nachvollziehbar dokumentiert. Täglich mehrfach wird corona-konform gelüftet.

Die Regeln gelten auch in der OGS, beim Essen wird nach gesonderten Hygieneregeln verfahren. Die Kinder sitzen an Einzeltischen.

Im PC-Raum, der von verschiedenen Gruppen genutzt wird, befindet sich ein Luftreinigungsgerät zum Filtern der Luft.

 

Technische Voraussetzungen:

Die Schule verfügt über ein hinreichend stabiles WLAN. Alle iPads können damit genutzt werden.

Die Kinder können in der schulischen Notbetreuung für ihre Zoom-Klassenstunden wie auch für mediengestützte Aufgabenformate (Antolin, Anton-App…) schulische iPads nutzen. Die Kolleg*innen leihen aus dem schulischen iPad-Pool (derzeit 80 Geräte) für ihre Notbetreuungsgruppe die nötige Anzahl an Geräten aus. Nach Möglichkeit bringen die Kinder eigene Kopfhörer von zuhause mit, um einander möglichst wenig zu stören.

Die Datenschutzeinwilligung wurde von allen Eltern unterschrieben.

Für die häusliche Nutzung können Eltern auf Antrag ein Gerät für ihr Kind ausleihen. Sie benötigen dafür zuhause einen WLAN-Zugang. (Die Anzahl ist auf begrenzt.)

Alle Klassenlehrerinnen haben einen Überblick, mit welchem Medium sie die Familien erreichen. (Abfrage im Sommer 2020.)

 

Medienkompetenz:

Das Kollegium wurde kürzlich mit Mobilen Endgeräten ausgestattet. Die Inbetriebnahme erfolgt kurzfristig. Alle Kolleginnen senden Arbeitspläne per Mail und WhatsApp (o.a.) an die Eltern. Videokontakt wird mit den Kindern und den Eltern über Zoom gehalten. Selbstgestaltete Erklärvideos erhalten die Familien teils über YouTube. Viele Kolleginnen nutzen Padlet, um den Kindern Aufgaben und Erklär-Formate zur Verfügung zu stellen.

 

Weitere Medien:

Die Kinder arbeiten in Arbeitsmaterialien des Jandorf-Verlags (Lies mal, Rechtschreib-Programm), Flex und Flo (Mathematik), Flex und Flora (Deutsch) und Flex und Flory (Englisch). Weitere Arbeitshefte stehen z.B. zur Wörterbucharbeit und für das Rechentraining zur Verfügung.

 

 

  1. Teilnahme an der Notbetreuung:

Die Notbetreuung findet in folgenden Gruppen statt: 1 a und b, 1 c und d, 2 a, 2 b, c und d, 3 a und b, 3 c und d, Stufe 4, DaZ – Klasse.

(Anmeldeformulare für die Notbetreuung finden Sie im Foyer und auf der Homepage des Ministeriums: www.bildungsportal.nrw.de. Sie werden an die Schulleitung gemailt oder zurückgegeben.)

 

 

  1. Notwendige Kompetenzen für erfolgreiches Lernen im Distanzunterricht:

Selbstgesteuertes Lernen: Kinder teilen sich die Arbeit im Wochenplan selbstständig ein und bearbeiten ihre Aufgaben sorgfältig.

Methodenkompetenz: Kinder können unterschiedliche Aufgabenstellungen weitgehen ohne weitere Erklärungen selbst verstehen und schnell umsetzen. Sie planen ihre Lernprozesse sinnvoll, wenden erlernte Lernstrategien an und nutzen Hilfsmittel. Sie erkennen Verständnisschwierigkeiten und formulieren ihre Fragen in den klassenweisen Zoom-Konferenzen. Auf diese bereiten sie sich vor, indem sie ihr Arbeitsmaterial bereit legen.

Medienkompetenz: Schrittweise gehen die Kinder mit Arbeitsmaterialien wie Arbeitsheften, Büchern und digitalen Medien sachgerecht um. Sie entnehmen Informationen, entwerfen Texte, setzen die Informationen um. Am Tablet arbeiten die Kinder mit Programmen wie Antolin und Anton, Lernwerkstatt und Suchmaschinen wie „Frag Finn“ und „Blinde Kuh“.

 

 

  1. Abläufe:

Aufgabenbereitstellung im Distanzunterricht:

Alle Kinder werden von den Klassenlehrerinnen mit Aufgaben (teils in Form eines Wochenplans) versorgt. Die Fachlehrkräfte geben ihre Aufgaben in geeigneten Formaten den Klassenlehrerinnen zur Weitergabe. (Nur die Aufgaben für den Türkischunterricht übermittelt die Lehrerin direkt.) Die Arbeitspläne werden in den Stufenteams abgeklärt. Teils werden Erklär-Videos in Kooperation erstellt und gemeinsam genutzt.

Die Zeiten der Aufgaben-Bereitstellung werden von den Klassenlehrerinnen individuell für die Klasse passend gewählt. Materialien wie Arbeitshefte, Arbeitsblätter und weitere, für die Bewältigung der Aufgaben notwendige Gegenstände stehen im Foyer der Schule in gekennzeichneten Boxen abholbereit.

In diesen Boxen können auch fertige Aufgaben zur Korrektur abgelegt werden.

Während des Wechselunterrichts erfolgt der Austausch in der Klasse. Alle Eltern müssen dafür Sorge tragen, dass die Kinder alle notwendigen Materialien mit zur Schule bringen! Das gilt natürlich auch für die Zeit in der Notbetreuung.

Im Distanzunterricht können die Familien fertige Arbeiten auch per Foto/Scan und Mail an die Klassenlehrerin senden.

Zu den kontrollierten Aufgaben sendet die Lehrerin ein Feedback bzw. eine Korrektur. Entsprechend kann sie die Aufgabenstellungen nachsteuern und Schwierigkeiten in oom-Konferenzen thematisieren.

 

Bearbeitung in der Notbetreuung:

In der Schul-Betreuungszeit haben alle Kinder viel Zeit für die Bearbeitung ihrer unterrichtlichen Aufgaben. Unter Einhaltung der Corona-Regeln werden Pausen eingelegt.

Pausen der Notbetreuung erfolgen zeitversetzt zu den Pausen der Schulkinder.

 

Nachmittagsbetreuung durch die OGS:

Ab 12 Uhr wurden alle Kinder (ca. 50) von Kolleg*innen des OGS – Teams betreut. Die Kinder konnten täglich aus den eigenen Küchen mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden.

 

 

  1. Kommunikation im Distanzunterricht:

Lehrkräfte mit Kindern:

Klassenlehrerinnen halten den Kontakt mit den Kindern durch regelmäßige Zoomkonferenzen (in einem der Grundschule entsprechenden zeitlich eingeschränkten Rahmen) und über die Wochenpläne und Materialien, die sie den Kindern per Mail senden oder die sie für die Kinder in der Schule bereitlegen.

Lehrkräfte mit Eltern:

Einige Lehrer*innen treffen Eltern per Zoom, schreiben einander in Formaten wie WhatsApp und telefonieren miteinander. Sie sollten dabei Zeiten zwischen 8 und 17 Uhr einhalten. Die meisten Kolleginnen bieten feste Telefonsprechstunden an.

Kinder untereinander in Zeiten der Quarantäne:

Wenn in Zeiten des Wechselunterrichts einzelne Kinder wochenlang in Quarantäne zuhause bleiben müssen, kann mit der Funktion WhatsApp-Video mit einem Ipad im Klassenraum der soziale Kontakt zu den Mitschülern aufrecht erhalten werden.

Lehrkräfte untereinander im (Stufen)Team, Konferenzen und zwischen Klassenlehrerinnen und Notbetreuer*innen:

Auch hier werden verschiedene Möglichkeiten genutzt, wobei auch der persönliche Kontakt in der Schule bei der Bereitstellung der Materialien gepflegt wird.

Schulleitungsinformationen:

Wichtige Informationen werden zeitnah auf der Homepage veröffentlicht. Zusammenfassungen werden sowohl über die Schulpflegschaft als auch über die Klassenlehrerinnen an alle Eltern versendet.

 

Generell sollten innerhalb der Klassen klare Absprachen zu Kommunikationszeiten getroffen werden. Die Schulleitung versucht grundsätzlich Informationen an das Kollegium nur  tagsüber und möglichst an Werktagen zu senden.

 

Kinder, Eltern und Lehrkräfte achten auf wertschätzende, verständnisvolle Kommunikation in allen Bereichen: Im Internet gelten höfliche Umgangsformen genau wie im persönlichen Miteinander.